Depression Vorbeugen

Vielen Menschen wachsen heutzutage die Anforderungen des hektischen Alltags über den Kopf. Man fängt an zu grübeln, wird lustlos und fühlt sich überfordert. Auch Zunkunftsängste kommen hinzu.
Buchstäblich schlagen einem viele Dinge auf den Magen.

Wenn diese Gefühle und Beschwerden nicht mehr nur vorübergehend sind, sondern länger anhalten, dann sollte man zum Arzt gehen. Allerdings liegt dann meistens die körperliche Gesundung im Vordergrund und erst auf den zweiten Blick kommt die Seele in Betracht.
Das führt dazu, dass es statistisch gesehen bis zu 8 Jahre dauert, bis eine seelische oder psychische Erkrankung überhaupt erkannt wird.

Um dem vorzubeugen und damit es gar nicht erst zu einer Depression kommen kann, sollte man die Zusammenhänge zwischen arbeitsbedingtem und alltagsbedingtem Stress sowie der allgemeinen Überforderung, dem Burn-Out, nicht vernachlässigen.
Ängste, Panikattacken, Herzrasen, plötzliche Herzrhythmusstörungen, Schwitzen oder unkontrollierbares Zittern, alles das sind deutliche Warnzeichen. Ebenso nächtliche Schlafstörungen und wiederkehrende Alpträume.
Fühlt man sich oft müde und erschöpft und ist viel krank, so sind auch das deutliche Zeichen für eine Überforderung. Man kommt mit der Lebenssituation nicht mehr zurecht.

Um ein Abgleiten in die Depression zu verhindern, ist es wichtig, sich einem Arzt anzuvertrauen. Das kann ggf. schwierig sein, denn die Ärzte unterliegen hohem Zeit- und Kostendruck und hören oftmals gar nicht richtig zu. Eine Möglichkeit kann das Aufsuchen eines anthroposophischen Arztes sein. Die Anthroposophische Heilkunde beachtet den Menschen als Ganzes. Körper, Geist und Seele werden beachtet.

Gespräche mit guten Freunden können helfen. Vielleicht stellt man ähnliche Erfahrungen fest oder kann von den anderen lernen, wie die damit umgehen.

Schließlich gibt es eine medikamentöse Unterstützung, die einem über eine gewisse Zeit helfen kann. Allerdings läuft man damit auch Gefahr, die eigentlichen Ursachen für die Niedergeschlagenheit damit zu überdecken, abzudämpfen.

Es ist wichtig, sich auszusprechen, nicht zu schweigen und alles in sich hineinzufressen.
Psychotherapien, auch Maltherapien, können sicherlich eine große Hilfe sein. Das bedeutet nicht, dass man sich einer jahrelangen, anstrengenden Therapie unterziehen muss. Es gibt auch Kurzzeittherapien, die in schwierigen Lebenssituationen unterstützend wirken.