Fast jeder kennt es: Es gibt Phasen im Leben, da fühlt man sich niedergeschlagen, leer, es fehlt einem die Freude am Leben und das soziale Umfeld ist einem egal….Phasen der depressiven Verstimmungen sind vollkommen normal und eine natürliche Reaktion auf schwierige Lebenssituationen, die zum Beispiel durch den Verlust eines geliebten Menschen entstehen können.

Diese depressiven Phasen können nach einer angemessenen Zeit, zum Beispiel nach einer Trauerphase, von alleine vergehen. Hält dieser psychische Zustand jedoch länger an und weitet er sich damit zu einer ausgewachsenen Depression (Depressionen) aus, sollte der Betroffene darüber nachdenken ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Eine Depression (Depressionen) äußert sich in vielen Symptomen, daher möchten wir exemplarisch nur einige anführen.

Depression Symptoms :

Sollten Sie den Verdacht haben, unter einer Depression zu leiden, sprechen Sie Ihren Arzt an. Wenn Ihr Arzt die Diagnose „anzeichen depression“ (Depressionen) bestätigt, kann mit ihm das weitere Procedere abgeklärt werden.

Wenn depressive Menschen Selbstmordgedanken äußern, müssen Maßnahmen getroffen werden, um den Kranken vor sich selbst zu schützen. In einem solchen Fall ist ein Krankenhausaufenthalt, der möglicherweise nur ein paar Tage dauert, unverzichtbar.

Hilfe bei Depressionen

Bei sehr schweren Depressionen wird die Elektrokrampftherapie eingesetzt, die zu den physikalischen Therapien gehört. Elektroden am Kopf des Patienten werden elektrisch stimuliert, wodurch ein kurzer epileptischer Anfall ausgelöst wird. Diese Behandlung wirkt schnell und ist effektiv. Während der Behandlung wird eine Kurznarkose gegeben, der Patient leidet nicht, es geht ihm anschließend besser, und es treten keine Nebenwirkungen auf.

In der Regel werden lang andauernde Depressionen mit Medikamenten behandelt, um den gestörten Stoffwechsel im Gehirn wieder auszugleichen. Die Tabletten müssen regelmäßig eingenommen werden und nicht nur bei Bedarf. Nach zwei Wochen zeigen sich schon die ersten positiven Wirkungen.

Die sogenannten Antidepressiva sind Stimmungsaufheller, die nicht süchtig machen, weil sie ihre Wirkung verlieren, wenn die Depression geheilt ist. Sehr unangenehm können allerdings die Nebenwirkungen sein, die sich mit :

Die Nebenwirkungen verschwinden, wenn das Medikament abgesetzt wird.

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung ist der Einsatz der Lichttherapie erfolgreich. 30 bis 40 Minuten am Tag haben bei depressiven Patienten angeblich schon gute Wirkungen gezeigt.

Was tun gegen Depressionen

Zu den Therapien, die ohne Medikamente behandelt werden, gehört der Schlafentzug, der auch Wachtherapie genant wird. Bei dieser Therapie darf der Patient eine Nacht nicht schlafen, muss aber am folgenden Tag seiner normalen Tätigkeit nachgehen, ohne sich hinzulegen.

Depressive Patienten leiden oft unter Schlafstörungen. Indem der Schlaf-Wach-Rhythmus verändert wird, verändern sich die Botenstoffe im Gehirn und bewirken eine Verbesserung der Stimmungslage.

Diese Depression Therapie ist bei fast 80% der Patienten erfolgreich, sie hält aber nicht lange vor und muss während der Krankheitsphase möglicherweise wöchentlich wiederholt werden.

Niemand kann eine Depression einfach auflösen. Deshalb sollten die physikalische, die medikamentöse sowie die nicht-medikamentöse Behandlung unbedingt von einer Psychotherapie begleitet werden, in der der depressive Patient psychisch gestärkt wird und lernt, mit seinen negativen Gefühlen und Erlebnissen umzugehen, anstatt unter ihnen zu leiden. Empfehlenswert ist die Verhaltenstherapie, die eine Veränderung des Verhaltens lehrt und damit andere Möglichkeiten erschließt, auf Konflikte und Probleme zu reagieren.

Fazit

Eine Depression ist nicht nur eine Belastung für den Betroffenen selbst: Die Partnerschaft und das gesamte soziale Umfeld, Freunde und Familie, leiden unter diesem Zustand. Auch unter diesem Aspekt sollte frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden, um eine Chronifizierung der Depressionen zu vermeiden.

Es gibt zahlreiche Therapiemöglichkeiten zur Bekämpfung der Depressionen: Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Behandlung mit Antidepressiva und anderen Medikamenten, stationäre Behandlungen ( im Krankenhaus oder auch in stationären Reha-Kliniken), tagesklinische Behandlungen in Krankenhäusern und vieles mehr.

Je nach Schwere der Depressionen können auch homöopathische Mittel zur Genesung beitragen, wie zum Beispiel Johanniskraut. Die Art der Therapie muss mit einem Arzt des Vertrauens besprochen werden – der erste Ansprechpartner ist meistens der Hausarzt, der den Patienten bei Bedarf an Fachärzte überweist (Psychologen, Neurologen etc.).